Honecker will bei den Bürgern erkunden, wie beliebt er denn nun ist. Er
besucht also eine Hochhaussiedlung und klingelt an einer Tür. Ein kleines
Mädchen öffnet: "Wer bist Du denn, Onkel?"

"Ich, meine Kleine, bin der Mann, der dafür sorgt, daß es Euch gut geht.
Ich sorge für Essen und Wohnung..."

"Mami, Mami, komm´ mal ganz schnell, Onkel Peter aus München ist da!"




Die Stasi verhört einen Kirchgänger: "Gibst du zu, daß du gerade in der Kirche warst?"

"Ja."

"Gibst du auch zu, daß du die Füße von Jesus Christus am Kreuz geküßt hast?"

"Ja."

"Würdest du auch die Füße unseres Genossen Honecker küssen?"

"Sicher, wenn er dort hängen würde!"




Unterhalten sich zwei Gefängnisinsassen. Fragt der eine:
"Weshalb bist Du hier?"

"Ich bin Fahrradhändler und habe Erich Honecker den Rücktritt
angeboten. Und was hast Du angestellt?"

"Ich habe Erich Honecker durch ein Fernrohr beobachtet."

"Da ist doch aber nichts schlimmes dabei!"

Sagt der andere:"Ja, schon, aber bei mir hing da noch ein Gewehr unten
dran..."




Forschungserfolg in der DDR. Ein Metallbetrieb hatte einen Drahtentwickelt, der so dünn war, daß keines der in der DDR bekanntenMeßgeräte die Dicke bestimmen konnte. Eine Probe wurde eingetütet undnach Japan geschickt, zum Bestimmen der Dicke. Leider hatte jemandvergessen den Brief mit der Beschreibung beizulegen, was die Japanermit dem Draht machen sollen. Nach drei Monaten kommt das Paket zurück.Die ganze Führungsriege der SED ist erschienen und der Kombinatsleiteröffnet das Paket:

"Leider wußten wir nicht was wir mit der Probe machen sollten, also haben wir ein Außen- und Innengewinde reinschnitten."




Nach seinem Ableben klopft Honecker bei Petrus an die Tür. Dieser siehtnach und fragt: "Du hast Dich wohl verlaufen? Ab in die Hölle!"

Ein halbes Jahr später klopfen zwei Teufelchen bei Petrus an.

Petrus: "Ihr seid ganz falsch hier!"

Sie entgegnen: "Nein, wir sind die ersten Flüchtlinge!"



Die DDR - Regierung läßt die Einstellung ihrer Bevölkerung zu Partei und Staat
durch eine Meinungsumfrage prüfen. Auf die Frage "Wie stehen Sie zum real
existierenden Sozialismus in der DDR?" schreibt ein Mann: "Wie zu meiner Frau
!"
Er wird zur Stasi bestellt, die von ihm wissen will, wie er das wohl
gemeint habe.
"Ganz einfach, Genossen, ich bin jetzt fast 40 Jahre
verheiratet, und da hat man sich an vieles gewöhnt. Aber Spaß macht es schon
lange nicht mehr..."



Erich Honecker fliegt ein sowjetisches Raumschiff. Irgendwas gehtschief, das Raumschiff droht, abzustürzen und zu verglühen. Da siehtErich durchs Fenster einen Engel, der zu ihm sagt:
"Ich kann Dich retten. Aber zuerst mußt Du laut ausrufen: Es lebe der Kapitalismus!"

Erich lehnt dieses Ansinnen natürlich brüsk ab. "Lieber sterbe ich!"
"Na gut, wie Du willst." Etwas später, das Raumschiff ist völligaußer Kontrolle, kommt der Engel nochmal, wiederholt sein Angebot.Erich ist festentschlossen, seinen Idealen treu zu bleiben, und fordertihn auf, zu veschwinden. Noch eine
Weile später, das Raumschiff beginnt schon zu glühen, Erich stehtder Schweiß auf der Stirn, kommt der Engel ein drittes Mal vorbei. Dahält es Erich nicht mehr aus. "Was helfen mir meine Ideale? Also gut,ich tu´s" und schreit laut hinaus:

"Es lebe der Kapitalismus!"

Da stößt ihn jemand unsanft in die Rippen: "He, Genosse, wenn Duschon schläfst auf der Parteiversammlung, dann tu es wenigstens leise!"




Zwei ehemalige Direktoren begegnen sich in einer Gefängniszelle.

"Wo warst du Direktor?"

"Ich war Zirkusdirektor!"

"Und warum bist du hier?"

"Ich habe im vergangenen Oktober ein Transparent am Zirkus anbringen lassen."

"Und was stand drauf?"

"35 Jahre DDR - 35 Jahre volkseigener Zirkus! Und du?"

"Ich war Direktor einer Textilfabrik und hab auch ein Transparent anbringen lassen."

"Und was stand drauf?"

"Jeder zweite Genosse ein Spinner!"



Fritzchen sitzt in der Schule und spielt mit seinen Radiergummi.
Plötzlich fällt er herunter. Und Fritzchen fängt an zu suchen.

Da fragt die Lehrerin die Klasse: Wenn Ihr am Grab von Erich Honecker stehen würdet, was würdet Ihr sagen?"

1. Schüler: "Er war ein großer Volksführer."

2. Schüler: "Er wurde von seinen Volk geliebt und verehrt."

Leherin: "Und Fritzchen was würdest Du sagen?"

In dem Moment sieht Fritzchen seinen Radiergummi und ruft: "Da liegt das Schwein und rührt sich nicht!"



Nach drei Jahren ist der Typ wieder draußen, und geht wieder in seineStammkneipe. Dort hockt natürlich auch wieder der STASI-Typ und willihn gleich mal provozieren:

"Ach, hallo. Wie gehts? Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen Honecker und einem Esel?"

"Oh nein! Ich mache ab sofort keinerlei Unterschiede mehr!"




Die Lehrerin fragt in der Schule, mit was für einem Bild man die DDR beschreiben könnte.

Ich stelle mir vor, meldet sich ein Schüler, die DDR ist wie einBaum. Fest verwurzelt im sozialistischen Staatenverband gedeiht er,wächst empor und wird immer stärker.

Ich stelle mir vor meldet sich ein zweiter Schüler, die DDR ist einriesiger Traktor mit einem riesigen Pflug daran. Unermüdlich fährt derTraktor vorwärts, und überall, wo er den Ackerboden aufgebrochen hat,blüht und gedeiht es.

Ich stelle mir vor, meldet sich Fritzchen, die DDR ist ein stolzesSchiff. Das Schiff trotzt jedem Sturm und jeder See, und die Leutestehen an Deck ...

Ein sehr schönes Bild, Fritzchen sagt die Lehrerin.

Halt, ich bin noch nicht fertig. ... Und die Leute stehen an Deck und kotzen. Und kotzen. Und kotzen.



Ein Ossi und ein Wessi sterben und kommen in die Hölle. Als Strafemüssen sie dort morgens, mittags und abends eine Dose Scheiße essen.

Der Teufel gibt ihnen aber die Möglichkeit, zwischen Ost- undWesthölle zu wählen. Der Wessi wählt natürlich die Westhölle, der Ossientscheidet sich doch lieber für die Osthölle.

Nach einer Woche treffen sich die beiden wieder. Fragt der Ossi den Wessi: "Na wie geht's?"

"Beschissen, jeden Tag bekomme ich pünktlich meine drei Dosen Scheiße und wie geht es Dir?"

Antwortet der Ossi: " Mir geht es gut, ich habe bisher nur zweimalScheiße essen müssen - sind Dosen da, haben die keine Scheiße; habendie Scheiße, sind aber keine Dosen da ..."




Zwei Soldaten des Bundesgrenzschutzes patroullieren an der innerdeutschen
Grenze. Plötzlich entdecken sie jemanden, der sich an einem Baum
direkt am Grenzzaun erhängt hat.

"Au weia, das gibt wieder einen Papierkram..." sagt der eine. Nach einigem
Überlegen kommt dem Anderen die Idee: "Komm, wir hängen ihn auf
die andere Seite!".

Gesagt, getan. Sie hängen die Leiche auf die andere Seite des Zaunes
und gehen weiter.

Eine halbe Stunde später kommen zwei DDR-Grenzer an die Stelle. Da
stumpt der eine den anderen an und meint: "Nu gugge do, do hängt er
ja schon wieda...!"



Auf einem Dorf in der ehemaligen DDR zur Zeit der SED-Herrschaft:

Ein Pfarrer wird zum Sterbebett eines Mannes gebeten, der ihm alstiefgläubiges Gemeindemitglied bekannt ist. Als er gerade in dessenHaus eintreten will, kommt gerade der Dorf-Parteisekretär heraus.

Hämisch grinsend sagt der:
"Wegen Paul brauchst du dich nicht zu bemühen, der ist gerade in die Partei eingetreten."

Der Pfarrer ist zuerst sprachlos, dann stürmt er jedoch in Pauls Sterbezimmer.

"Paul, wie konntest du das tun? Wenige Minuten, bevor du vor des Herren Thron trittst, verläßt Du unsere Herde!?"

Auf dem Gesicht des Sterbenden erscheint ein hintergründigesLächeln: "Ach, wissen Sie, Herr Pfarrer, wenn schon einer sterben muß,dann soll es wenigstens jemand von den Halunken sein!"



Erich Honecker und Willi Stoph wollen inkognito in den Westen fahren.Da sie das nicht so einfach können, verkleiden sie sich als Anstreicherund steigen in den Zug Richtung BRD. Im Abteil erkennt sie sofort einaltes Müttcherchen und sagt: "Du bist doch der Honecker und Du derStoph!"

Irritiert ziehen sich die beiden auf die Toilette zurück und legenihre Verkleidung ab. Nach ein paar Tagen versuchen sie es alsSchornsteinfeger verkleidet noch einmal. Wieder sitzt ein altes
Mütterchen im Abteil und erkennt sie auch diesmal wieder. Ganzverunsichert fragen Stoph und Honecker: "Wie hast Du das denn herausbekommen?"

"Na, ganz einfach", sagt das Mütterchen," ich bin doch der Volkskammerpräsident Sindermann."



Unterhalten sich ein Ami, ein Russe und ein DDR-Bürger darüber, wer wohl die größten Wälder habe. Der Ami prahlt:

"Bei uns in Amerika gibt es Wälder, wenn man da morgens reingeht, kommt man vor dem Abend nicht wieder raus!"

Darauf der Russe:

"Lächerlich! Wenn Du bei uns in Sibirien in den Wald gehst, kommst du erst nach einer Woche am anderen Ende heraus!"

"Alles Kinderkram!", lächelt der Ostdeutsche. "Bei uns sind dieRussen 45 in die Wälder rein und sind immer noch nicht wieder raus ..."



Ein Scheich hat gehört, daß es in der DDR ein Auto gibt, das so tollsein muß, daß man zwanzig Jahre auf die Lieferung warten muß. Daskannte er noch nicht mal von seinem Rolls Royce. Natürlich mußte derScheich ein solches Auto haben und hat sofort einen Brief an dasentsprechende Kombinat aufsetzen lassen.

Als der Brief in der DDR ankommt, ist man natürlich geschmeichelt.Selbstverständlich will man ein so hohes Tier wie einen Scheich nicht20 Jahre auf ein Auto warten lassen. Der nächste Trabi, der hergestelltwird, wird sofort eingezogen und in das Emirat geschickt.

Eine Woche später kommt das Dankschreiben vom Scheich:

"Liebe Genossen, ich freue mich auf unsere begonnenenHandelsbeziehungen. Noch viel mehr freue ich mich aber, endlich denersehnten Trabant 601 zu bekommen. In der Zwischenzeit danke ich Ihnen,daß Sie mir vorerst das schöne Modell geschickt haben."



Lenin ist gestorben. Treffen sich Gott und Teufel und beraten nun, werihn aufnehmen soll. Keiner will Lenin so richtig haben. Nach längeremDiskutieren einigen sich die beiden, daß Lenin bei jedem eineeinjährige Probezeit zu bestehen hat bevor sie sich entscheiden.

Zuerst nimmt der Teufel Lenin zu sich. Nach genau einem Jahrtreffen sich Teufel und Gott wieder an der selben Stelle. Gott fragtnun den Teufel:

"Na wie hat er sich denn so gemacht bei dir in der Hölle?"

Darauf der Teufel: "*Stöhn!* Er hat alle kleinen Teufelchen zu jungen Pionieren gemacht."

Gott und Teufel trennen sich nun wieder für ein Jahr. Und Leninkommt zur Probezeit in den Himmel. Als das Jahr vorbei ist, erscheintder Teufel wieder an der vereinbarten Stelle. Aber kein Gott da. DerTeufel wartet und wartet. Nach ein paar Tagen wird ihm das aber zulange und er fängt an Gott zu suchen.

Irgendwann trifft er diesen auch, wie dieser gedankenversunken aufein Blatt Papier starrt und etwas vor sich hinmurmelt. Der Teufel siehtdem eine Weile zu und fragt schließlich ganz ungeduldig: "Na erzählschon, wie ist es mit Lenin gelaufen?"

Darauf Gott: "Psst, sei still, ich muß mich auf unseren ersten Parteitag vorbereiten."
















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